Von Damp an die schwedische Ostküste
Wer die schwedische Ostküste kennt, wird fast immer fasziniert sein. Es sei denn, man möchte sich bei wenigstens 30° Grad von Marina zu Marina bewegen und jeden Abend im einem anderen Restaurant zu Gast sein, um Essen und Trinken zu genießen .
Nun, auch in Schweden gibt es langanhaltende schöne Perioden im Sommer, aber 30° Grad sind doch eher selten. Und die lokale Gastronomie ist eher unterentwickelt, jedenfalls verglichen mit dem, was Chartersegler z. B. im Mittelmeer in Marinas und an Ankerplätzen vorfinden.
Schweden ist eher etwas für typische Fahrtensegler, die abends nicht gern im 'Päckchen' in völlig überfüllten Marinas liegen, sondern im 'gästhamn' oder in Naturhäfen. Das Abendessen wird in der eigenen Pantry zubereitet und man genießt es im Cockpit an einem der langen Sommerabende.
Nun zur Idee: zwei Crews sollten sich einen Törn teilen, der von der deutschen Ostseeküste aus entlang der schwedischen Ostküste bis hoch nach Nyköping etwas südlich von Stockholm geht. Nyköping hat den Vorteil, dass man mit RyanAir von Frankfurt-Hahn oder Lübeck preiswert nach Nyköping fliegen kann.
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Im Sommer 2003 klappt es und ich fahre mit wechselnder Crew in 2 1/2 Wochen von Damp nach Nyköping.
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Das Boot leiht mir mein Segelfreund Christian. Es ist eine schnelle Aphrodite aus einer schwedischen Werft, die später als Hanse 29 und 311/312 nachgebaut wurde.
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Unbedingt man besuchen sollte man Utklippan. Es ist einfach zwei einsame Schäreninseln weit vor der schwedischen Südküste am Übergang von der Hanö-Bucht nach Norden in den Kalmarsund.